Eine Standortentwicklung ist ein steter und fließender Prozess.

Die hier angebotene Übersicht dient dazu, den Entscheidungsträgern in und außerhalb des Landkreises Helmstedt die bestehenden analytischen Arbeiten an die Hand zu geben. In Ihrer Gesamtheit bilden Sie bis heute den analytischen Hintergrund für die bestehende Wirtschaftsförderung des Landkreises Helmstedt.

Eine stringente Standortentwicklung beginnt für gewöhnlich immer mit einer grundlegenden analytischen Arbeit. Als solches hat die Wirtschaftsförderung des Landkreises Helmstedt spätestens seit 1995 intensiv daran gearbeitet, eine integrierende und integrative Standortentwicklung im Landkreis Helmstedt zu initiieren und durchzuführen.

Ein erster Meilenstein war die in den Jahren 1992 bis 1994 durchgeführte Struktur- und Standortanalyse für den Landkreis Helmstedt.

Die beiden Autoren beschäftigten sich dabei mit den verschiedensten Themenbereichen, um den damaligen politischen EntscheidungsträgerInnen Handlungsoptionen im Nachklang zur deutsch-deutschen Wiedervereinigung für den einstigen Zonenrandstandort in die Hand zu geben.

Die Analyse ist bis heute eine der wichtigsten Handlungsgrundlagen für die bestehende Arbeit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Helmstedt.

Hier finden Sie die Strukturanalyse des Landkreises Helmstedt zum Download: Strukturanalyse des Landkreises Helmstedt (1994) (3332KB)

In der Folge einer solchen grundsätzlichen Analyse wird die Standortentwicklung dann ergänzt durch weitere analytisch basierte und in der Folge zielorientierte Handlungsabläufe, wie sie in Form verschiedener Projekte auch durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises Helmstedt initiiert wurde.

In den Jahren 1997-1999 wurde auf die bestehende Strukturanalyse dann ein sogenanntes Regionales Entwicklungskonzept in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen RESON e.V., der in der Allianz für die Region aufgegangen ist, aufgesetzt.

Der gesamte Prozess war erstmals darauf ausgelegt, Kooperationsplattformen zwischen Betrieben, wissenschaftlichen Einrichtungen und politischen Entscheidungsebenen zu initiieren und zu organisieren.

Das regionale Entwicklungskonzept für den Landkreis Helmstedt finden Sie hier:

Regionales Entwicklungskonzept Arbeitsmarktregion Helmstedt (1539KB)

Die Arbeit der Regionalen Entwicklungsagentur Süd-Ost-Niedersachsen e. V. (RESON e.V.) für die Arbeitsmarktregion Helmstedt war Bestandteil einer umfassenden Analyse resp. eines Gesamtentwicklungskonzeptes für den Raum Süd-Ost-Niedersachsen.

Regionales Entwicklungskonzept Südostniedersachsen (4130KB)

2002-2004 dann beteiligten sich das damalige Amt für Wirtschaftsförderung wie auch das Bauordnungsamt des Landkreises an dem vom Zweckverband Braunschweig im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebenen Ideenwettbewerbs „Stadt 2030“. Dieser Bericht untersucht zu dem Zeitpunkt zukunftsweisende Organisationsformen und Verfahren für die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand, Wirtschaft und Bürgerschaft. Wesentliches Ziel dieser Arbeit war ein Leitbild für die Entwicklung der kooperativen Stadt-Region Braunschweig bis zum Jahr 2030 zu erarbeiten.

Stadt+Um+Land 2030 Region Braunschweig (1314KB)

Zudem hat der Landkreis Helmstedt in den Jahren 2003-2005 ein mit GRW-Mitteln gefördertes eigenes Regionalmanagement durchgeführt. Hier finden Sie das  Regionalmanagement Abschlussbericht (1548KB)

2002 wurde ein regionales Radwegekonzept für den Naturpark Elm-Lappwald entwickelt, das federführend durch das Amt 80 initiiert, organisiert und in organisatorischer und inhaltlicher Zusammenarbeit mit der Tourismusgemeinschaft Elm-Lappwald e. V. umgesetzt wurde. Radwanderkonzept

In Zusammenarbeit mit der Tourismusregion Braunschweiger Land e. V. wurde 2003 ein Offenes Forum Tourismus (OFT) durchgeführt, dass die touristische Arbeit bis zum heutigen Tage schwerpunktmäßig unterlegt. Offenes Forum Tourismus (2003) (606KB)

2005 erfolgte der Abschlussbericht Projekt Region Braunschweig GmbH. In einem dreijährigen Projekt untersuchte die Unternehmensberatung Mc Kinsey die Region Braunschweig in den Grenzen der ehemaligen Bezirksregierung resp. der darauf folgenden Regierungsvertretung und des heutigen Umrisses des Amtes für regionale Landesentwicklung und des Zweckverbandes Großraum Braunschweig. Ergebnis war, dass die Projekt Region Braunschweig GmbH gegründet wurde, in die der Landkreis Helmstedt zunächst 100.000 EUR pro Jahr und später dann und bis heute 60.000 EUR pro Jahr als Gesellschafter einbezahlt. Diese ging später dann auf in der Allianz für die Region GmbH. Sie versteht sich als Fördermittel-GmbH, die verschiedene Schwerpunktthemen bearbeitet und sich dafür dann Fördermittel besorgt, um diese Projekte umzusetzen. Der Abschlussbericht kann im Referat Wirtschaft eingesehen werden.

2008-2009 wurde ein sogenanntes Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) federführend durch das damalige Amt 80 in Zusammenarbeit mit allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden durchgeführt. Dieses Dokument bildete ähnlich wie das o.a. REK die Grundlage für weiterführende Förderprojekte, die die kreisangehörigen Städte und Gemeinden in eine Prioritätenliste eingearbeitet und abgestimmt hatten und die sie für ihren ländlichen Raum als maßgeblich betrachtet haben. U.a. wurde das Freizeitheim Scheppau in der Folge des ILEK mit Fördermitteln der EU und des Landes saniert und ausgebaut.

Der Abschlussbericht des ILEK steht hier zum Download zur Verfügung: Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) (3723KB)

2007 – 2012 Regionalisiertes Teilbudget. Das regionalisierte Teilbudget des Landkreises Helmstedt war das erste und auch gleichzeitig letzte Förderinstrument, mit dem Fördergebiete wie der Landkreis Helmstedt eine direkte Unternehmensförderung vornehmen konnten. Es handelte sich dabei, wie auch bei allen vorgenannten Projekten, um ein Förderinstrument, zu dem das Land Niedersachsen keinen eigenen Förderanteil ausbezahlt hat, so dass die Kofinanzierung dem Landkreis Helmstedt resp. in dem Fall seinen kreisangehörigen Städten und Gemeinden überlassen blieb. Die Variante, dass die kreisangehörigen Städte und Gemeinden die notwendige Finanzierung übernehmen konnten, war darauf zurückzuführen, dass sie eine gemeinsame Wirtschaftsförderung mit dem Landkreis Helmstedt etablieren wollten (eines der Ergebnisse des Regionalmanagements). Der Landkreis Helmstedt war als die seitens des Fördermittelgebers vorgesehene zentrale Förderstelle damit beauftragt worden, das Management zu übernehmen. Leider haben nur sehr wenige kreisangehörige Städte und Gemeinden diese sehr direkte Wirtschaftsförderung mit Kofinanzierungsmittel versehen. Dennoch gelang es, dass insgesamt 280 Arbeitsplätze, davon 60 Ausbildungsplätze geschaffen werden konnten. Das Programm wies zuletzt noch einen Kofinanzierungsanteil des Landkreises Helmstedt in Höhe von 400.000 EUR aus, der 2012 dann im Zuge der Einsparungsbemühungen seitens des damals amtierenden Landrats in Abstimmung mit der damaligen Kreispolitik gestrichen wurde.  RTB_Förderrichtlinie_KMU_2014

2015 Regionale Handlungsstrategie ArL . Mit der Umorganisation der ehemaligen Regierungsvertretung in Ämter für regionale Landesentwicklung wurde seitens der Landesregierung verfügt, dass die ArL jeweils auch eine regionale Handlungsstrategie zu erarbeiten hatten, in denen dann die auch förderrelevanten Schwerpunkte fixiert werden sollten, an denen sich fortan die Fördergebiete, wie u.a. der Landkreis Helmstedt in ihren Entwicklungsstrategien und etwaig förderrelevanten Projekten zu orientieren hatten.
Es wurden acht Schwerpunkte herausgearbeitet:
Mobilität
Wirtschaft
Wissensvernetzung und-transfer, Forschung und Entwicklung
Arbeitsmarkt und Fachkräftesicherung
Siedlungsstruktur und –entwicklung/Daseinsvorsorge
Energie, Klimaschutz und Ressourceneffizienz
Landwirtschaft
Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Regionale_Handlungsstrategie_BS_2015

2015/2016 LEADER Regionales Entwicklungskonzept und ILE Regionales Entwicklungskonzept

Die zwei Förderinstrumente LEADER und ILE sind Bestandteile der sogenannten ZILE-Richtlinie (Zuwendungen zur integrierten Ländlichen Entwicklung). Zum ersten Mal wurde der Landkreis Helmstedt dabei in zwei Förderbereiche unterteilt, einen westlichen mit den Samtgemeinde Cremlingen und Sickte, der Gemeinde Lehre, der Stadt Königslutter und der Samtgemeinde Nord-Elm. Der östliche Teil umfasst die Samtgemeinden Velkpe und Grasleben, die Städte Helmstedt (inkl. Gemeinde Büddenstedt), die Stadt Schöningen und die Samtgemeinde Heeseberg. Hier werden verschiedene Förderprojekte gefördert, die dem sog. ländlichen Raum zuzuordnen sind. Für die Erstellung der notwendigen Integrierten ländlichen Entwicklungskonzepte wie auch für die Umsetzungsorganisation wurde ein externes Büro beauftragt, das auch den jetzigen Regionalmanager für beide Projekte stellt. Für den Landkreis Helmstedt selbst sind die Projekte Freizeitheim Scheppau sowie Erstellung eines E-Bike-Konzepts, eines Tourismuskonzept sowie die Erstellung eines Alltagsradewegekonzepts von besonderer Bedeutung.
Leader_REK_2016

Leader_REK-Kapitel-11-und-12_korr

REK_ILE_Elm-Schunter_2015

2017 Statistik Landkreis

Aktuellstes Papier ist die Zusammenstellung aktueller Daten zu „Wirtschaft und Beschäftigung“ für den Landkreis Helmstedt vom Februar 2017  LK-HE_Statistik_2017

Aktuelle Förderantragsbearbeitung inkl. Konzepterstellung

Regionalmanagement Buschhaus – Gesamtvolumen knapp eine Mio. EUR
Leerrohrverlegung für ein Glasfasernetz im Landkreis Helmstedt – Gesamtvolumen ca. 23 Mio. EUR

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